„Was der Countertenor
  Valer Sabadus
  bis in schwindelnde Höhen
  an Natürlichkeit und
  Koloratur leistet,
  ist einfach überwältigend“

(Johannes Saltzwedel, Der Spiegel)

Vita

Mit seiner glasklaren und androgynen Stimme singt Valer Sabadus bereits in der Riege der weltbesten Countertenöre.

In die Saison 18/19 startet Valer Sabadus mit einem Kantatenkonzert bei den Köthener Bachfesttagen. Die Veröffentlichung seiner neuen CD „Caro Gemello“ (geplante VÖ in Deutschland am 12. Oktober 2018 beim Label SONY Classical), große Konzerttourneen und ein Porträt mit vier Konzerten, das ihm die Kölner Philharmonie widmet, bestimmen die nächsten Monate des Countertenors. Auf der Opernbühne verkörpert Valer Sabadus ab 17. Januar in der Wiederaufnahme von Händels „Xerxes“ an der Deutschen Oper am Rhein die Titelrolle.

Im Herbst 2018 führen ihn mehrere Tourneen mit unterschiedlichen Programmen quer durch Europa: Mit L’Arpeggiata und dem Programm „Handel goes wild“ gastiert er u.a. im Festspielhaus Baden-Baden, der Kölner Philharmonie, dem Utrecht Oude Musik Festival, dem KKL Luzern und dem Lyon Auditorium. Nach der Veröffentlichung der CD „Caro Gemello“ tourt er mit diesem Programm und dem Ensemble Concerto Köln u.a. in Ambronay, Neuss, Köln und Kassel, sowie im Februar 2019 in Duisburg und Versailles. Anschließend folgt eine Japan-Tour mit demselben Programm. Beim Heidelberger Frühling gestaltet er mit der klassischen Band Spark am 10. April das Programm „Closer to Paradise“. Mit der Accademia Bizantina und dem Programm „Marc Antonio e Cleopatra“ gastiert er in Köln,Hamburg und Barcelona. Zusammen mit AKAMUS präsentiert er das Programm „Empfindsamkeit – Arien für Carestini & Salimbeni“ auf einer Tour im Juni. Damit gastiert er u.a. bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen , den Händelfestspielen Halle und im Münchner Prinzregententheater.

Internationale Bekanntheit erlangte Valer Sabadus 2012 für seine herausragende Interpretation als Semira in Leonardo Vincis Oper „Artaserse“ an den Opernhäusern von Nancy, Lausanne und Köln, dem Theater an der Wien, dem Théâtre des Champs-Elysées, der Opéra Royal de Versailles und dem Concertgebouw Amsterdam. Die Produktion erschien auch als CD und DVD und erhielt zahlreiche Preise. Im gleichen Jahr wurde ihm der Preis der deutschen Schallplattenkritik für seine Solo-CD „Hasse Reloaded“ (OehmsClassics) verliehen. Großen internationalen Erfolg feierte er als Menelao in Francesco Cavallis wiederentdeckter Oper „Elena“ beim Festival d’Aix-en-Provence. Die Produktion ist auf DVD erschienen. 2013 gab er sein fulminantes Debüt in der Titelrolle von Händels „Xerxes“ an der Deutschen Oper am Rhein in der Inszenierung von Stefan Herheim. 2015 und 2016 glänzte er bei den Händel-Festspielen Karlsruhe in der Titelrolle „Teseo“, für die er begeisterte Rezensionen erhielt. Ein herausragendes Rollen- und Theaterdebüt gab er im September 2015 unter der Regie von Claus Guth als Kaiser Nerone in Claudio Monteverdis „L’incoronazione di Poppea“ am Theater an der Wien. 2016 und 2017 widmete sich Valer Sabadus Kompositionen von Monteverdis Schüler Francesco Cavalli und feierte in dessen frühbarocken Opern „Eliogabalo“ als Giuliano und in der Titelrolle von „Giasone“ sein Debüt an der Opéra National de Paris, dem Grand Théâtre de Genève und der Dutch National Opera in Amsterdam. Im Januar 2018 gastierte er wiederholt an der Opéra National de Paris als Angel in Claus Guths Inszenierung von Händels Oratorium „Jephta“.

Valer Sabadus begann mit 17 Jahren seine Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Prof. Gabriele Fuchs und schloss seine Ausbildung als Mitglied der Bayerischen Theaterakademie August Everding 2013 in der Meisterklasse Musiktheater mit Auszeichnung ab. Wegweisend war die Produktion von Johann Adolph Hasses „Didone abbandonata“, die er mit der Hofkapelle München und Michael Hofstetter aufnahm. Bereits 2009 debütierte er unter Riccardo Muti bei den Salzburger Pfingstfestspielen in der Produktion „Demofoonte“ (Niccolò Jommelli) und war damit auch beim Ravenna Festival und an der Opéra National de Paris zu erleben. Zudem feierte er große Erfolge als Sesto in Günter Krämers Inszenierung von „La Clemenza di Tito“ beim Mozart-Sommer in Schwetzingen, als Ruggiero in Antonio Vivaldis „Orlando furioso“ und Endimione in „La Calisto“ von Francesco Cavalli an der Oper Frankfurt. Bei den Händel-Festspielen Halle trat er erstmals 2011 in der Titelpartie des „Rinaldo“ mit der Lautten Compagney auf. Weitere Engagements führten ihn an die Oper Köln in der Titelpartie „Leucippo“ (Johann Adolph Hasse), an die Staatsoper Berlin, die Semperoper Dresden sowie mehrere Male an die Opéra Royal de Versailles.

Neben seiner regen Operntätigkeit liegt dem jungen Countertenor das Konzert- und Oratorienrepertoire am Herzen. Dabei gibt Valer Sabadus regelmäßig Lieder- und Arienabende bei renommierten Festivals, u.a den Händelfestspielen in Karlsruhe und Halle, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Rheingau Musikfestival, dem Musikfest Bremen, den Dresdner Musikfestspielen, dem Lucerne Festival, der Schubertiade Hohenems und Schwarzenberg, der Styriarte Graz, sowie den Festwochen für Alte Musik in Innsbruck. Als Solist trat er bereits in den Philharmonien Berlin, Essen und Köln, den Konzerthäusern Dortmund, Berlin und Wien, der Frauenkirche Dresden, der Laeiszhalle Hamburg, der Liederhalle Stuttgart, der Chapelle Royale de Versailles, der Cité de la Musique Paris, dem Palais des Beaux-Arts Bruxelles, sowie dem l’Auditori in Barcelona auf. Fruchtbare Partnerschaften führen Valer Sabadus immer wieder mit führenden Ensembles für Alte Musik zusammen, darunter Concerto Köln, das Kammerorchester Basel, die Hofkapelle München, die Accademia Bizantina, L’Arpeggiata und Il pomo d’oro.

Die abwechslungsreiche Diskographie von Valer Sabadus reicht von frühbarocken Werken Claudio Monteverdis und Francesco Cavallis über die italienische Sakral- und Opernmusik bis hin zu zeitgenössischen Werken Enjott Schneiders. Dafür wurde er mehrfach mit bedeutenden Schallplattenpreisen ausgezeichnet, u.a. mit dem ECHO Klassik 2012 und 2015 sowie von der ICMA zum Young Artist of the Year – Vocal 2013 gekürt.

Valer Sabadus ist seit 2013 Exklusivkünstler bei der SONY Classical.